Die Wichtigkeit einer Visitenkarte lässt sich kaum oft genug hervorheben. Gerade bei zukünftigen Geschäftspartnern, die die Möglichkeit einer Zusammenarbeit erst einmal ausloten möchten, kann die Visitenkarte entscheidenden Einfluss haben. Immerhin handelt es sich oft um Parteien, die sich vorher noch nie begegnet sind. Mit der Visitenkarte wird nicht nur das Gegenüber, sondern dessen gesamtes Unternehmen repräsentiert und vermittelt der anderen Partei einen ersten Eindruck. Wie entscheidend der erste Eindruck bei einer Entscheidungsfindung sein kann, muss nicht extra betont werden. Bei den Amerikanern wird dieser Umstand mit „Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck” kommentiert.
Wenn eine Visitenkarte gestaltet wird, muss sich der Betreffende also gründlich vor Augen führen, was er mit ihr erreichen will. Geht es darum, sich selbst bzw. das eigene Unternehmen erstmalig vorzustellen? Geht es um eine Hervorhebung spezieller Dienste des Unternehmens? Dient sie zu Werbezwecken? All das muss berücksichtigt werden, da sich danach der Inhalt und somit auch die Platzeinteilung der Karte richtet. Sie sollte den Leser ansprechen, ihn aber nicht verwirren.
Die Daten, die für diesen speziellen Zweck wichtig sind, sollten als erstes wahrgenommen werden. Meistens handelt es sich dabei um das Logo der Firma, die entsprechende Dienstleistung oder den Namen des Kartenbesitzers. Hier gilt es also die Leseführung zu berücksichtigen. Für die entscheidende Information muss auf jeden Fall genug Fläche freigelassen werden. Auch schadet es keineswegs, wenn die Visitenkarte freie Stellen aufweist. Daher sollte bei der Gestaltung darauf geachtet werden, dass die Karte nicht komplett vollgeschrieben ist. Für den optischen Gesamteindruck sind freie Flächen sehr viel vorteilhafter als eine Visitenkarte, auf der sich die Informationen drängen wie die Ölsardinen in der Büchse. Außerdem kann auf diese Weise während eines Gesprächs noch die eine oder andere Information handschriftlich hinzugefügt werden.






