Es ist so weit – die erste Visitenkarte muss entworfen und gestaltet werden. Bevor Sie sich voller Elan in die Arbeit stürzen, ist es hilfreich, wenn Sie sich erst einmal überlegen, was genau Sie mit der Visitenkarte erreichen wollen. Möchten Sie einfach nur Ihre Kontaktdaten vermitteln? Wollen Sie auf ein bestimmtes Produkt oder Angebot hinweisen? Soll die Visitenkarte nur für eine bestimmte Veranstaltung dienen oder möchten Sie dieses Modell über einen längeren Zeitraum benutzen?
Sie ahnen es wahrscheinlich bereits: es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten, seine Visitenkarte zu gestalten. Es existiert keine rechtlich verbindliche Norm, was Ihnen bei der Gestaltung sehr viele Freiheiten lässt. Trotzdem gibt es ein paar generelle Punkte, die Sie beachten sollten:
Wählen Sie eine gut lesbare Schriftart. Wenn Ihre Firma bereits eine Schriftart als Standard benutzt, nehmen Sie sie für die Visitenkarte, zusammen mit dem Firmenlogo.
Verwenden Sie nicht zu viele Schriftarten. Das wirkt verwirrend und unentschlossen. Am besten ist es, bei einer oder zwei Schriftarten zu bleiben und diese optisch unterschiedlich zu gestalten, wie zum Beispiel durch unterschiedliche Größen oder durch Fett- bzw. Kursivdruck.
Benutzen Sie bei der Schrift nicht zu viele Farben auf einmal. Schriftzüge in allen Regenbogenfarben zeugen zweifellos von Kreativität, können aber den Lesefluss empfindlich stören.
Achten Sie auf die Leserichtung. Platzieren Sie die wichtigsten Informationen so, dass sie beim erstmaligen Lesen sofort ins Auge springen.
Mut zur Lücke! Sie müssen nicht jeden Zentimeter Ihrer Visitenkarte beschriften oder mit Bildern füllen. Komplett gefüllte Visitenkarten wirken gedrängt und nicht gut lesbar. Lassen Sie Abstand zwischen einzelnen Zeilen und lassen Sie Ränder frei.
Nutzen Sie die Rückseite. Hier können Sie beispielsweise eine Anfahrtskizze aufdrucken, um Besuchern die Orientierung zu erleichtern. Ist die Visitenkarte für ausländische Partner oder Kunden gedacht, drucken Sie auf die Rückseite eine Version in englisch oder der jeweiligen Amtssprache.
Grundsätzlich gilt, dass die Visitenkarte einerseits Ihren Geschmack treffen und andererseits einen Eindruck von Ihren Dienstleistungen vermitteln soll. Am besten stöbern Sie ein wenig, welches Design andere bevorzugen und stellen sich aus dem, was Ihnen am meisten zusagt, Ihre eigene Visitenkarte zusammen.






