Für Ihre Visitenkarten können Sie sich ein wirkungsvolles Veredelungsverfahren zu Diensten machen, die Prägung. Diese haptische Aufwertung wird gerne für Siegel, Wappen und auch Logos verwendet, sie kann aber natürlich auch nur zur Hervorhebung von Schrift benutzt werden. Es stehen Ihnen verschiedenen Arten der Prägung zur Verfügung, zum Beispiel die Reliefprägung und die Blindprägung.
Bei der Blindprägung, die auch Farblosprägung genannt wird, werden plastische Verformungen von Teilen des Papiers erzeugt und Bilder, Formen oder Texte werden so deutlich von der Unterlage herausgehoben. Da das Ganze farblos bleibt, entsteht die Wirkung einzig und allein aus dem Zusammenspiel von Licht und Schatten. Über Höhe und Modellierung der Prägung entscheidet bei diesem Verfahren die Art des Papiers, die Tiefe des gravierten Prägewerkzeugs und des gleichen Anpressdrucks. Sie kann je nach Ihrem Wunsch variiert werden.
Die Reliefprägung, auch Heißfolienprägung genannt, ist dagegen ein Verfahren des Prägefoliendrucks und findet unter Verwendung von Farbe statt. Hierbei werden eine Prägefolienschicht und das Papier, das bedruckt werden soll, mit Hilfe eines Prägewerkzeugs und einer Gegendruckform zu einer Hochprägung geformt. Es entsteht ein dreidimensionales Relief auf Ihrer Visitenkarte. Die Übertragung der Folie und die Formung können als einzügiges Verfahren auch gleichzeitig vorgenommen werden, wenn Sie möchten, dass es schneller geht.
Je nach Ihrem gewünschten Auftrag, der Auflagenhöhe und der Art des Papiers kann für ein optimales Ergebnis ein anderes Prägewerkzeug oder Prägeverfahren gewählt werden.
Ein etwas anderes Prägeverfahren, mit dem Sie Ihre Visitenkarten veredeln können, ist der Stahlstich. Er ist ein Tiefdruckverfahren, bei dem das Motiv mit einem Grabstichel in eine Stahlplatte graviert wird. Anschließend wird die gewünschte Farbe in die Vertiefungen gefüllt und in das Papier geprägt.






