Spätestens wenn es an den Druck Ihrer Visitenkarten geht, werden Sie sich mit Formaten und Farbmodellen auseinander setzen müssen. Gerade wenn Sie kein gelernter Grafiker sind, kann sich hier die eine oder andere Fallgrube auftun, die in endlosen Druckverzögerungen, ständigen Nachfragen seitens der Druckerei und viel unnötigen Stress mündet. Viele Neulinge im Bereich Visitenkartenerstellung, die bislang allenfalls am heimatlichen Computer virtuelle Bilder zusammengeschnitten haben, erleben hier böse Überraschungen.
Beim Farbdruck wird ein anderes Farbmodell verwendet als bei der Bildschirmgestaltung. Ein recht verbreitetes davon ist das CMYK-Farbmodell. Es wird in vielen Druckereien für Farbdrucke verwendet. Die Abkürzungen stehen für vier Farben – C für Cyan, M für Magenta, Y für Yellow, K für Key Plate (Schlüsselplatte, also Schwarz). Je nach dem Mischverhältnis dieser vier Grundfarben entstehen neue Farbkombinationen. Dennoch ist das Farbmodell generativ. Zwar beschreibt es die Mischverhältnisse der Grundfarben, daran lässt sich allerdings noch nicht ablesen, welche der Grundfarben tatsächlich zur Verwendung kommen. Zusätzlich gibt es Normen, um zu gewährleisten, dass die Druckergebnisse möglichst einheitlich sind. 0 Prozent symbolisiert dabei keine Bedruckung, 100 Prozent die Volltonfläche.
Wenn Sie sich also eine farbige Visitenkarte selbst erstellt haben, achten Sie darauf, dass der Farbmodus auf CMYK eingestellt ist. Es erspart Ihnen eine Menge Ärger mit der Druckerei. Trotzdem werden Sie damit rechnen müssen, dass das ausgedruckte Ergebnis farblich nicht völlig mit dem virtuellen Muster übereinstimmt. Wie bereits erwähnt, werden bei der Bildschirmgestaltung andere Farben verwendet. Hinzu kommt, dass selbst das Weiß des Papieres nicht einheitlich ist und daher zu geringen Farbabweichungen führt. Gehen Sie daher besser auf Nummer Sicher und lassen Sie sich von der Druckerei ein Muster ausdrucken. Auf diese Weise wissen Sie zumindest im Voraus, womit Sie rechnen können.






