Je nachdem, welche Farben die Visitenkarte aufweist, muss beim Druck entschieden werden, welches Farbmodell gewählt werden soll. Mit dem CMYK-Farbmodell können Sie zwar sehr schöne Ergebnisse erzielen, andererseits können mit diesem Modell nur bestimmte Farben gedruckt werden. Der HKS-Farbfächer hingegen ist auch in der Lage, so genannte Schmuck- oder Sonderfarben zu drucken. Er verfügt über ungefähr 90 unterschiedliche Hauptfarben und weist damit ein ziemlich großes Farbspektrum auf. Damit können Sie tatsächlich gewährleisten, dass die Farben Ihres Unternehmens auf allen Druckerzeugnissen identisch sind.
Da das Erscheinungsbild der Farben stets auch vom Papier abhängig ist, gibt es fünf verschiedene HKS-Untergruppen: HKS N für Druck auf Naturpapier, HKS K für Kunstdruckpapier und HKS Z für die Bedruckung von Zeitungspapier, sowie HKS En für den Endlosdruck auf Naturpapier und HKS Ek, das den Endlosdruck auf Kunstdruckpapier bezeichnet. Je nachdem, auf welches Papier Sie Ihre Visitenkarte drucken wollen, müssen Sie also die entsprechende HKS-Untergruppe wählen. Wenn Sie für alle Druckerzeugnisse die gleiche HKS-Farbe mit der passenden Untergruppe beibehalten, erhalten Sie farbtechnisch gesehen tatsächlich identische Ergebnisse. Auf diese Weise sind nicht nur alle Ihre Visitenkarten identisch, sondern Sie können die selben Farbkombinationen zum Beispiel auch für das Briefpapier Ihres Unternehmens nehmen.
Trotz dieses klaren Vorteils gibt es bei der Gestaltung ein paar Dinge, die Sie beachten müssen. Manche Grafikprogramme haben zwar eine integrierte HKS-Palette und zeigt Ihnen somit die Farben an, allerdings basiert die Umrechnung auf dem CMYK-Modell. Da, wie bereits erwähnt, das CMYK-Modell nur über eine begrenzte Palette verfügt, kann es nicht alle HKS-Farben darstellen, sondern bietet nur eine Annäherung. Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollten Sie daher stets einen Probedruck anfertigen, um zu sehen, wie die Visitenkarte letztendlich aussehen wird.






